Das Allerwichtigste bei einer defekten externen Festplatte ist, dass sie sich vergewissern, dass die Festplatte auch wirklich defekt ist. Sollten sie sich nicht sicher sein, unternehmen sie lieber nichts bevor noch mehr kaputt geht. Auf keinefall dürfen sie das Festplatten Gehäuse öffnen, da sich hierbei häufig inneren Bauteile wie die Leiterplatten oder auch der Lesekopf beschädigt werden können und somit die ganze Festplatte unbrauchbar werden würde.
Ausserdem verlieren sie alle Garantie Ansprüche sollten sie das Festplattengehäuse öffnen, meistens sogar wenn sie nur den Garantie Sticker entfernen. Es gibt folgende Maßnahmen die sie unternehmen können wenn sie eine defekte externe Festplatte haben. Aber Achtung! Seien sie gewarnt. Keine dieser Eingriffe hat eine Erfolgsgarantie. Im Gegenteil bei allen besteht ein hohes Risiko.
Ein sehr häufiger Fehler ist der so genannte Laufwersfehler, bei dem die Hauptplatinen defekt sind. Sollten sie nun nämlich zwei baugleiche externe Festplatten besitzen besteht die Möglichkeit diese Boards auszutauschen. Allerdings besteht hierbei ein hohes Risiko, dass alle Daten verloren gehen. Wenn sie nämlich die Boards austauschen kann es passieren das die Firmware neu beschrieben wird und alle anderen Daten auf der Festplatte unbrauchbar werden. Bei älteren Festplatten hat diese Methode häufig funktioniert. Bei neueren Modellen ist hiervon aber abzuraten.
Ebenfalls ist es immer Ratsam sich schon vorher zu informieren. So gibt es viele Portale die Informationen zu vielen Themen dieser Art anbieten wie zum Beispiel beim eBook Reader Vergleich.
Eine weitere Möglichkeit wäre den Motor auszutauschen, da viele Festplatten hier den größten Verschleiss aufweisen und es bei vielen Modellen sein kann, dass die Motorgeschwindigkeit nicht mehr ausreicht, dass der Lesekopf auf die Festplatte fährt. Allerdings sollte man solche Eingriffe Fachmännern überlassen.
